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Sicherheit und Datenschutz

Datenschutzerklärung für die gesamte Anwendung · Impressum

Stand: 11. Oktober 2026. Diese Hinweise beschreiben die Verarbeitung durch die Famillu-Sicherheitsfunktionen.

Freiwillige Standortfreigabe

Standorte werden erst nach deinem bewussten Start und an die von dir ausgewählten berechtigten Familienmitglieder weitergegeben. Übermittelt werden Koordinaten, Genauigkeit und Messzeit; soweit verfügbar Akkustand, Ladezustand und Gerätestatus. Zeitliche Freigaben laufen ab. Dauerhafte Freigaben, Ausfall- und Akkuwarnungen sind getrennt steuerbar. Eine Pause wird angezeigt und unterdrückt reguläre Ausfallwarnungen. Beim Beenden wird die Ortung auf dem verwendeten Gerät sofort gestoppt. Ohne Verbindung steht die Serverbestätigung aus und wird bei erneuter Anmeldung/Verbindung nachgeholt; zuvor beim Server gespeicherte Daten können bis dahin sichtbar bleiben. Ein App-Neustart startet eine bewusst beendete Ortung nicht wieder. Du kannst die Freigabe jederzeit beenden; dann werden der aktuelle Standort und die Empfängerfreigaben gelöscht.

Die App speichert grundsätzlich die letzte Position, keine fortlaufende Route. Ankunfts- und Verlassen-Ereignisse nennen Person, Ort und Zeitpunkt. Alte oder ungenaue Messungen bestätigen keine Ankunft.

Erwartete Ankunft und Wege

Aktivierte Erwartungen speichern Ziel, Person, Zeit, Wochentage und Toleranz. Stundenplan-Vorschläge sind zunächst ausgeschaltet. Verfügbare Ferien, Feiertage und bewusst hinterlegte schulfreie Tage werden berücksichtigt. Weg-Timer speichern Ziel, Beginn, erwartetes Ende und Bestätigung. Sie schalten keine Standortfreigabe selbstständig ein. Fehlende Daten oder Bestätigungen sind kein Beweis einer Gefahr.

Empfänger und externe Dienste

Die Daten werden durch den Famillu-Server verarbeitet. Familienbenachrichtigungen werden über Google Firebase Cloud Messaging an registrierte Geräte übermittelt. Dabei werden Push-Token und der jeweilige Nachrichtentext verarbeitet; Nachrichten können Namen und Ortsbezeichnungen enthalten. Medizinische Angaben und das Codewort erscheinen nicht in Push-Nachrichten. Ein Versandnachweis des Push-Dienstes bestätigt noch keinen Empfang am Gerät.

Google Maps wird nur nach einer ausdrücklichen Auswahl geladen. Google erhält dann IP-Adresse, Geräteinformationen und die angezeigte Position oder Adresse. Medizinische Angaben werden nicht an Google Maps übermittelt. Bei einer Adresssuche wird der eingegebene Suchtext über den Famillu-Server an Photon / Komoot gesendet; eine Umgebungspräferenz kann die bewusst freigegebene Suchposition enthalten. Nutze keine Namen von Kindern oder medizinische Informationen als Suchtext.

Notfallkontakte, Abholberechtigung und Gesundheitsangaben

Abholberechtigungen speichern Name, Beziehung, Telefon, zugeordnete Kinder und Gültigkeit. Das vertrauliche Codewort und die persönlichen Notfallkarten werden auf dem Server mit AES-256-GCM verschlüsselt; der Schlüssel wird getrennt von der Datenbank gespeichert. Nur berechtigte Erwachsene können medizinische Angaben bearbeiten und vollständige Karten lesen. Für Gesundheitsangaben ist eine ausdrückliche Freigabe erforderlich. Eine Blutgruppe darf nur nach Verifizierung hinterlegt werden. Karten und Codewort können gelöscht, Karten als JSON exportiert werden.

Eine bewusst ausgewählte reduzierte Notfallkarte kann für 24 Stunden offline freigegeben werden. Die unterstützende Android-Version speichert diese Ansicht verschlüsselt mit einem Schlüssel im Android Keystore. Eine Anzeige erfordert ein entsperrtes Gerät. Es wird keine medizinische Sperrbildschirmansicht aktiviert. Entfernte Änderungen erreichen ein offline befindliches Gerät erst mit einer Verbindung; die lokale Freigabe läuft spätestens nach 24 Stunden ab. Android-Backups der App sind ausgeschaltet. Ein Export ist eine vom Benutzer erzeugte Datei und muss selbst geschützt werden.

SOS und SMS

SOS wird zuerst auf dem Server gespeichert. Bei fehlender bestätigter Datenübertragung kann eine SMS an einen ausdrücklich konfigurierten Notfallkontakt vorbereitet werden. Die normale SMS-App benötigt deine Bestätigung. Es erfolgt kein versteckter SMS-Versand; Versand und Zustellung werden nicht garantiert. Die SMS kann die letzte bewusst freigegebene Position mit deren Zeitpunkt enthalten. Mobilfunkanbieter und Empfänger erhalten den bestätigten SMS-Text; Vertragskosten können entstehen. Famillu ersetzt keinen öffentlichen Notruf.

Protokolle und Aufbewahrung

Die Ansicht „Meine Standortfreigabe“ unterscheidet Serverübertragungen, tatsächliche authentifizierte Serverabrufe und Änderungen der Freigabe. Sie beweist keine nachfolgende Kartenansicht. Sicherheitsereignisse, Zugriffsprotokolle, Ankunftsverläufe, beendete Wege und erledigte Abholwünsche werden nach 30 Tagen gelöscht. Offene Wege und Abholwünsche bleiben bis zur Bearbeitung erhalten. Aktive Erwartungen, Kontakte, Abholberechtigungen und medizinische Karten bleiben bis zur Löschung gespeichert; abgelaufene reduzierte Offline-Ansichten werden automatisch entfernt. Push-Nachrichten werden nach 30 Tagen gelöscht. Geofence-Ereignisse und manuelle Entwarnungen folgen der in den Familieneinstellungen ausgewählten Aufbewahrung.

Backups können ältere verschlüsselte Daten bis zur Löschung des jeweiligen Backups enthalten. Die getrennte Sicherung des Schlüssels ist notwendig, um berechtigt auf verschlüsselte Daten zugreifen zu können.

Deine Kontrolle

Famillu verwendet in diesen Erweiterungen keine Werbetracker und verkauft keine Daten. Standortfreigabe, Ankunftserwartungen, Warnungen und Offline-Ansichten sind bewusst steuerbar. Datenschutzanfragen und Löschanliegen: support@famillu.de.

Kartenvorschau und Gerätestatus

Die eingebetteten Google-Kartenvorschauen werden nur nach Zustimmung geladen. Es gelten die Google-Maps-Nutzungsbedingungen und die Google-Datenschutzerklärung.

Die Zustimmung zum automatischen Laden kleiner Profilkarten wird pro angemeldetem Mitglied auf diesem Gerät gespeichert und kann direkt an der Karte widerrufen werden. Abholberechtigten-Bilder werden verkleinert, von Metadaten bereinigt und verschlüsselt gespeichert. Android kann mit Zeitstempel melden, ob Standortberechtigungen vorhanden sind und der Hintergrunddienst läuft. Diese Meldung ist keine Garantie einer laufenden Übertragung.